GAULEITERUL NAZI,KLAUS IOHANNIS A FOST TAXAT DE JURNALISTII GERMANI CAND A ACORDAT UN INTERVIU EDITIEI DE DUMINICA A PUBLICATIEI GERMANE DIE WELT!

1 dec.

iohannis die welt
Preşedintele ales al României, Klaus Iohannis, a acordat un interviu ediţiei de duminică a publicaţiei germane Die Welt. În discuţia cu jurnaliştii germani, Iohannis a abordat teme de politică internă, politică externă şi chestiuni personale.

Jurnaliştii de la Die Welt l-au taxat pe Iohannis încă de la început. În prezentarea pe care i-au făcut-o acestuia înainte de seria întrebărilor şi a răspunsurilor, preşedintele ales este taxat pentru o întârziere de 15 minute.

Prima virtute germană, punctualitatea, încă mai lasă de dorit. Uşa biroului se deschide cu 15 minute mai târziu decât era stabilit, scrie autorul interviului din Die Welt, după care îl descrie pe Iohannis ca pe unul dintre cei mai înalţi politicieni din România.

Cotidianul german Die Welt publică în ediţia sa de duminică un interviu cu preşedintele ales al României, Klaus Iohannis. Discuţia dintre Iohannis şi jurnaliştii germani a atins şi problema relaţiilor dintre România şi Ungaria.

Conform publicaţiei germane, Klaus Iohannis este văzut ca un „anti-Orban”, perceput prin antiteză la premierul maghiar. În schimb, Iohannis afirmă că nu se consideră „anti-ceva”, fiind încrezător în capacitatea celor două ţări de a construi o relaţie bună în mandatul său de preşedinte.

Klaus Iohannis a mai afirmat că România trebuie să joace un rol sporit în regiune, nu să rămână doar un simplu membru al comunității occidentale. „România își poate asuma un important rol stabilizator”, a subliniat preşedintele ales în interviul publicat duminică de Die Welt.

Die erste „deutsche Tugend”, die Pünktlichkeit, lässt noch etwas zu wünschen übrig. 15 Minuten später als vereinbart öffnet sich die Bürotür. Klaus Johannis, der neu gewählte rumänische Präsident, trägt einen schwarzen Anzug, weißes Hemd, Krawatte. Mit seinen knapp 1,90 Meter ist er einer der größten Politiker seines Landes – rein physisch betrachtet. Ob er auch einmal einer der bedeutendsten sein wird, wird die Zukunft zeigen.

In wenigen Tagen wird er zunächst einmal der mächtigste rumänische Politiker sein. Er bittet in sein Zimmer in einer alten Villa im Zentrum der Hauptstadt Bukarest. Ein großer Schreibtisch, eine Sitzgruppe aus braunem Leder, ein riesiger cremefarbener Kachelofen. Johannis schließt das Fenster zur lauten Stadt, setzt sich in seinen Sessel und ist bereit für das erste Interview mit einem deutschen Medium seit seiner Wahl.

Welt am Sonntag: In welcher Sprache wollen wir das Interview führen? Rumänisch oder Deutsch?

Klaus Johannis: Beides geht. Deutsch ist aber wahrscheinlich einfacher für Sie. Dann müssen Sie nicht übersetzen.

Welt am Sonntag: Herr Johannis, sind Sie Deutscher oder Rumäne?

Johannis: Ich bin rumänischer Staatsbürger, also Rumäne. Und ich bin ethnisch Deutscher, gehöre der sehr klein gewordenen Volksgruppe der deutschstämmigen Siebenbürger Sachsen an, die in Rumänien leben. Ich fühle mich jetzt, als gewählter rumänischer Staatspräsident, sehr rumänisch. Ich habe meine ethnische Zugehörigkeit aber nie in den Hintergrund gespielt. Mein Deutschtum hat nichts mit der Bundesrepublik als Staat zu tun, sondern mit der Sprache und mit der Kultur.

Welt am Sonntag: In einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Umfrage vertrauen Ihnen inzwischen 61 Prozent der Rumänen. Eigentlich müssten Sie jetzt schon zurücktreten, denn besser wird es nicht mehr.

Johannis: Ich freue mich sehr über diesen Vertrauensvorschuss. Aber mir ist auch klar, dass diese Werte eine extrem hohe Erwartungshaltung der Rumänen ausdrücken. Ich hoffe und wünsche mir, dass ich den Erwartungen gerecht werde.

Welt am Sonntag: Sie wurden mit vielen Stimmen aus der Diaspora gewählt. Was verdanken Sie den Rumänen aus dem Ausland, was hat Rumänien von der Diaspora?

Johannis: Sehr viel. Viele Rumänen haben sich wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage in den vergangenen 20 Jahren entschlossen, im Ausland zu leben und zu arbeiten. Sie haben aber ihre Staatsbürgerschaft behalten und die Bindung zur Heimat nie aufgegeben. Wir reden von mehr als drei Millionen Menschen. Es hat sich kaum jemand die Mühe gemacht, zu ihnen eine echte Beziehung aufzubauen.

Die Wahl hat gezeigt, dass die Regierungspartei für die Rumänen aus dem Ausland nichts übrig hat. Das hat mich sehr geärgert, und das hat die Auslandsrumänen wütend gemacht. Es ist ein Grund dafür, dass in der Stichwahl die Diaspora so massiv für mich gestimmt hat.

Welt am Sonntag: Warum trauen Ihnen die Rumänen so viel zu?

Johannis: Mein Angebot ist das einer anderen Politik. Ich will weniger Skandale und mehr Lösungen, ich will eine Politik, die auf ein gesundes Wirtschaftswachstum zielt. Dazu gehört das einfache, aber wirksame Prinzip: Jeder, da wo er ist, tut etwas für sein Land. Das haben die Rumänen im Ausland sofort verstanden, weil dort, wo sie leben, dieses Prinzip befolgt wird. Ich nenne das die „Verwestlichung Rumäniens”. Das kam in der Diaspora an. Auch hierzulande wurde das verstanden, aber nicht überall und nicht sofort.

Welt am Sonntag: Sie haben in einem sehr polarisierenden Wahlkampf über Ihren Gegenkandidaten Victor Ponta gesagt, er arbeite „mit Lügen und falschen Versprechungen”. Wie wollen Sie nun mit ihm als Regierungschef zusammenarbeiten?

Johannis: Ich habe schon vor dem Wahlkampf meine Meinung zur Arbeit dieser Regierung gesagt: Ich finde sie schlicht ineffizient. Man kann es auch malerischer ausdrücken, und das passiert dann im Eifer des Gefechts. Es war ein schwieriger Wahlkampf, aber tatsächlich bin ich derjenige gewesen, der ständig angegriffen wurde.

Ich wollte den Ton der Auseinandersetzung nicht nach unten abrutschen lassen. Die anderen haben es gemacht. Doch nun bin ich gewählter Präsident, die Regierung ist im Amt. Wir müssen miteinander reden und arbeiten – im Interesse Rumäniens. Auch wenn nicht davon auszugehen ist, dass wir noch Freunde werden.

Welt am Sonntag: Welche Punkte packen Sie zuerst an?

Johannis: Ich will vor allem ein Präsident sein, der zwar integriert und zusammenführt, aber gleichzeitig ein harter Schiedsrichter ist. Politisches Gehabe, das nicht verfassungsmäßig ist, werde ich rügen. Die Bekämpfung der Korruption, die bereits gut funktioniert, bleibt ganz oben auf der Prioritätenliste. Genauso wie Wirtschaftswachstum, Erziehung, Gesundheitssystem, Infrastruktur. Und wir brauchen eine nachhaltige Politik, die mehrheitsfähig ist und über Parteigrenzen hinweg funktioniert. Sonst kommt die nächste Regierung und macht alles rückgängig.

Ich will, dass Rumänien nicht nur Teil der westlichen Gemeinschaft bleibt, sondern in Zukunft eine größere Rolle in der Region spielt

Klaus Johannis
Rumäniens Präsident

Welt am Sonntag: Gilt das auch für die Außenpolitik? Die russische Expansion in der Ukraine beunruhigt den Westen. Wie gefährlich ist der russische Präsident Wladimir Putin? Und wie verhält sich Rumänien?

Johannis: Die Russische Föderation missachtet zurzeit die internationalen Abkommen. Es gibt für Rumänien nur einen Weg: Zusammen mit den westlichen Partnern, der EU, der Nato, den USA, Maßnahmen zu treffen, bis die Situation geklärt ist. Ich will, dass Rumänien nicht nur Teil der westlichen Gemeinschaft bleibt, sondern in Zukunft eine größere Rolle in der Region spielt. Wir wollen nicht, wie so oft in der Vergangenheit, nur „mitgehen”. Rumänien kann ein wichtiger Stabilitätsfaktor werden.

Welt am Sonntag: Wird die Republik Moldau irgendwann Teil Rumäniens, zum Beispiel nach dem deutsch-deutschen Modell? Oder ist dieses Eisen zu heiß?

Johannis: Die Republik Moldau hat gerade ihren Weg nach Europa angetreten. Das Assoziierungsabkommen mit der EU ist unterzeichnet, und es wird eine ganze Weile dauern, bis alles funktioniert. Ich bin dafür, dieses Thema nicht übers Knie zu brechen. Rumänien kann sehr viel für Moldau tun. Es ist eine einzigartige Partnerschaft in Europa.

Welt am Sonntag: Einige sehen in Ihnen den Anti-Orbán, also den Gegenpol zum ungarischen Premierminister Viktor Orbán. Hat das Auswirkungen auf das nicht immer einfache Verhältnis zu Ungarn?

Johannis: Ich habe nie einen Anti-Irgendetwas in mir gesehen. Nein, es wird keine Auswirkung haben. Ich bin sicher, dass ich ein gutes Verhältnis zu Viktor Orbán aufbauen kann. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten zwischen den beiden EU-Ländern Ungarn und Rumänien als Dinge, die uns trennen.

Welt am Sonntag: „Deutsche Wertarbeit”, die „gut verrichtete Arbeit” waren Ihre Wahlsprüche. Worauf können sich deutsche Firmen jetzt freuen?

Johannis: Auf das, was viele Unternehmen damals auch nach Hermannstadt gebracht hat: das offene Gespräch, Transparenz in den Entscheidungen, zum Beispiel bei der Vergabe von Aufträgen, kein Hintenrum, weil das mit mir schlicht nicht geht. Außerdem will ich Rechtssicherheit und Planbarkeit anbieten und eine Finanzgesetzgebung mit weniger Regeln, aber einer längeren Gültigkeitsdauer. Das gilt für alle Firmen, auch für die rumänischen.

Welt am Sonntag: Sie schreiben Ihren Namen mit I am Anfang. Die deutsche Schreibweise ist aber mit J. Wie kam es zu dieser Änderung?

Johannis: Meine ganze Familie hat sich immer mit J geschrieben. Als ich beim Standesamt kurz nach der Geburt eingetragen wurde, hat der zuständige Beamte sich schlicht geweigert, den Namen mit J einzutragen und hat ein I daraus gemacht. Ich hab’s danach nicht mehr geändert.

Welt am Sonntag: Angela Merkel, Joachim Gauck – oder Ihre Eltern: Wen besuchen Sie zuallererst in Deutschland?

Johannis: (lacht) Ich glaube, ich werde sie alle gleichzeitig besuchen.

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